Inhaltsverzeichnis:
Sri Lanka - "scheinendes Land" *
1. Einleitung *
2. Klima *
3. Bevölkerung *
4. Landschaft und Vegetation *
5. Wirtschaftliche Aspekte der Landnutzung *
6. Die (Re-) Kultivierung der Trockenzone *
7. Das Mahaweli-Ganga-Projekt *
8. Weitere Formen der Diversifizierung *
9. Das Tamilenproblem *
10. Handelswege *
11. Sri Lanka - ein beispielhaftes Entwicklungsland *
Anlagen *
Nach langer, für die Inselbewohner sehr harter Kolonialzeit unter der Herrschaft von Portugiesen, Holländern und Engländern wurde "Ceylon" am 4.2.1948 unabhängig. Die "Demokratisch-Sozialistische Republik Sri Lanka" ist eine im Indischen Ozean, 30 km südöstlich von Indien gelegene Insel. Die kompakte Landmasse breitet sich über eine Fläche von ca. 66.000 km² (etwa die Fläche Bayerns) aus. Die äquatornahe "Insel des Entzückens" (Ibn Batuta, weltberühmter Reisender) in Südostasien ähnelt nicht nur in der Form, sondern auch aus der Sicht der Touristen einem Juwel.
Im Sommerurlaub letzten Jahres habe ich beim Anflug auf die tropische Insel die Unterschiede zur mitteleuropäischen Vegetationszone schon aus 2000 m Höhe erkennen können: das kaum durch Siedlungen unterbrochene, satte Grün der Palmen und Bäume ließ das Land ohne Übertreibung wie ein unberührtes Paradies erscheinen. Später beim Aussteigen aus dem Flugzeug hatte ich das Gefühl, vom äquatorialen "Klima der immergrünen Wälder" buchstäblich "erschlagen" zu werden. Das Klima zeichnet sich durch drückende Schwüle und die sogar während der Monsunzeit große Hitze aus.
Der Monsun, eine von Zenitalregengüssen begleitete regionale Besonderheit tropischer Winde, bestimmt die Jahreszeiten und beeinflußt somit Vegetation und Tierwelt wesentlich. Hierbei wird der trockene Nordostmonsun (November - März) vom feuchten Südwestmonsun (Mai - September) unterschieden, die abwechselnd der dem Wind ausgesetzten Seite ausgiebigen Regen bringen (Anlage: Bild 1). Diese Winderscheinung und das pyramidenartige Profil Sri Lankas bestimmen die Landnutzung und die Lebensweise der Bevölkerung wesentlich.
Auf der Insel leben heute ca. 20 Millionen Menschen, die sich grob in drei Bevölkerungsgruppen unterteilen lassen: 72% der Bevölkerung sind Singhalesen, 20% sind Tamilen und der Rest setzt sich aus Minderheiten (z.B. Mooren) und "Mischlingen" zusammen. Erstaunlich ist hierbei, daß sich auf diese Gruppen vier (Welt-)Religionen verteilen und daß drei Sprachen gesprochen werden.
Der überwiegende Teil der Singhalesen ist buddhistisch, die Tamilen sind vorwiegend hinduistisch und der Rest fühlt sich hauptsächlich dem Islam und dem Christentum zugehörig. Gesprochen wird auf Sri Lanka Singhalesisch (Staatssprache), Tamil (Nationalsprache) und Englisch.
Aufgrund von Schulzwang und der für ein Entwicklungsland fortschrittlichen Schulausbildung versteht der Großteil der Einheimischen mindestens zwei der genannten Sprachen. Außerdem kann man sich vor allem in vom Tourismus erschlossenen Gegenden oft auch auf deutsch verständigen.
Auf meiner Rundreise und späteren Tagesreisen im Süden und Westen des Landes zeigte sich die Landschaft oft äußerst wechselhaft.
In Küstennähe sind die meisten (größeren) Orte der Insel zu finden. Hier lebt man neben dem Tourismus vor allem vom Fischfang (Anlage: Bild 2). Weiter landeinwärts häufen sich die in Plantagen als Dauerkulturen angebauten sog. ‘cash crops’, die die Feuchtzone eindeutig dominieren. Diese Marktprodukte, die den Kleinbauern das Einkommen garantieren, sind Kokospalmen (Anlage: Bild 3 + Kopie 1), Kautschuk und Tee. Von Südwesten kommend fährt man oft durch riesige Kokospalm- und Kautschukbaumwälder. Diese Monokulturen werden immer wieder von "Mischwäldern" unterbrochen, die wirtschaftlich kaum genutzt werden. Außerdem häufen sich etwas später die Reisplantagen (Anlage: Kopie 2). Voraussetzung für den Reis ist reichlich Wasser, so daß in der Feuchtzone gewöhnlich während einer Monsunzeit mehrmals geerntet werden kann. Allerdings hat in den letzten Jahren auch der Anbau von Kartoffeln, Früchten und Gewürzen zugenommen, die zur Zeit jedoch noch kleinflächig angepflanzt werden.
Mit dem Anstieg zum Zentralen Bergland nehmen Bananenpalmen (Anlage: Bild 4), kleinere Grasflächen, ungenutzter Nebelwald und vor allem die ungeheuer großen Teeplantagen zu. Erst jetzt wird bemerkbar, wie deutlich doch der Tee, neben dem Reis und den Palmen, das Land prägt. Beinahe jeder Berg ist durch die Teeplantagen stufenförmig aufgegliedert (Anlage: Bilder 5-7 + Kopie 3). In den oft schmalen Tälern ziehen sich die Dörfer der Plantagenarbeiter entlang. Die Häuser sind oft so riskant am Berg gebaut, daß sie abzurutschen drohen.
Nach dem Hochland geht es steil abwärts, und die urbar gemachten Landflächen verschwinden allmählich. Dornwälder, steppenähnliche Gebiete und Urwälder wechseln sich ab. Nicht nur hier findet man auch Tiere wie Schlangen, Affen, Leguane, Wildkatzen und Elefanten (Anlage: Bilder 8+9). Besonders die Elefanten, die oft neben Hunden als Haus- und Nutztiere gehalten werden, und Affen, aber auch Schlangen, gehören zum Alltagsleben der Einheimischen.
5. Wirtschaftliche Aspekte der Landnutzung
Die bisherige, noch in der Kolonialzeit wurzelnde Landnutzung erwies sich nach der Entlassung in die Unabhängigkeit wie auch für viele andere ehemalige Kolonien als immer problematischer; denn die Wirtschaftsstruktur des Landes war nur auf wenige Anbauprodukte, vor allem den Tee, gerichtet, die immer geringeren Absatz fanden und sich als preis- und krisenanfällig herausstellten.
Diese Entwicklung ist insofern überraschend, wenn man weiß, daß
1. der Ceylontee trotz großer Konkurrenz, v.a. durch andere Staaten des ehemaligen "Britischen Kolonialreiches", aufgrund seiner enorm hohen Qualität zu den begehrtesten Sorten auf dem Weltmarkt gehört, und
2. auf Sri Lanka praktisch alle Arten von Nahrungsmitteln angebaut bzw. gezüchtet werden könnten. Die Spanne reicht von der Ananas bis zur Kuh und von der Kartoffel bis zur Ziege.
Die Regierung erkannte aber erst bei der Zuspitzung der Lage, daß es einer Diversifizierung der Anbauprodukte, d.h. einer Vergrößerung der Spanne der Anbaupodukte, und, genauso wichtig, einer steigenden Orientierung zur Selbstversorgung bedurfte. Der Staat mußte zu diesem Zeitpunkt schon mehr Gelder für Importe von Grundnahrungsmitteln und für die Unterstützung der verarmten Bevölkerung aufwenden, als durch die Exporterlöse ins Land kamen.
Man reagierte dann Mitte der 70er mit zahlreichen Subventionen für Reisanbau und Kultivierung anderer Grundnahrungsmittel (‘liberation from tea’), mit Projekten zur Umgestaltung und Vergrößerung der Pflanzungsflächen und mit Krediten für Bauern; doch der Erfolg blieb noch weit hinter der erhofften Entwicklung zurück.
Erst durch die endgültige Abkehr von der sozialistischen Planwirtschaft und mit Unterstützung durch das Ausland, z.B. auch Deutschland, gelang es, die Wirtschaft anzukurbeln.
Die moderne Agrartechnologie und Großprojekte zur Erschließung der Trockenzone konnten dem Agrarwesen den entscheidenden Anstoß geben.
Ausländische Entwicklungshilfe zielt zur Zeit vor allem darauf ab, die ärmere Bevölkerung zu unterstützen. Man will die Arbeitslosigkeit reduzieren, zugleich aber auch die Abhängigkeiten der Arbeiter von Großplantagen mindern und es sollen speziell Frauen ausgebildet werden.
Den Unternehmen soll vor allem dadurch geholfen werden, daß der Einsatz von Düngemitteln gefördert wird, Bewässerungsprojekte unterstützt werden und durch Ausbildung der Arbeiter und Beratung das Wissen der Industrieländern weitergegeben wird.
6. Die (Re-) Kultivierung der Trockenzone
Die Trockenzone war einst die Kornkammer Sri Lankas. Das von Flüssen durchzogene Flachland war vermutlich überwiegend bewaldet, als die Singhalesen vor zweieinhalb Jahrtausenden begannen, es zu kultivieren. Die Anlegung von riesigen tanks und langen Kanälen sowie die natürlichen Seen und Flüsse glichen die Durststrecken während der Trockenperiode aus.
Nun wird das inzwischen verfallene Bewässerungsnetz mit Hilfe aus dem Ausland wieder aufgebaut und erweitert. Dabei wird Dschungel, Monsunwald und Dornbuschsavanne abgerodet und es werden vor allem unterschiedliche Naßreissorten, aber auch neue Produkte, wie in Europa gängige Gemüsesorten und tropische Früchte, bevorzugt angebaut. Dadurch soll die Selbstversorgung langfristig gesichert werden und die traditionellen cash crops zusätzliches Einkommen einbringen.
Das größte und bisher erfolgreichste staatliche Programm war das "Mahaweli-(Ganga-) Projekt". Dieses Mehrzweckprojekt basierte auf der Zähmung des längsten und wasserreichsten Flusses der Insel. Der Mahaweli-Ganga entspringt im Hochland und verläuft durch die Trockenzone bis zur Nordostküste Sri Lankas. Dämme und Stauseen sollten zum einen vor Überschwemmungen schützen, zum anderen den steigenden Wasserbedarf decken und die Bewässerung während der Trockenzeit für ein ca. 4500 km² großes Areal sichern. Außerdem wollte man so die Stromversorgung, sogar auf umweltfreundlichem Wege, verbessern. Energie für 1 Millionen Menschen sollte gewonnen werden.
Kritiker warnten jedoch vor den Konsequenzen des gigantischen Programms:
Riesige Urwaldgebiete würden der Brandrodung zum Opfer fallen, vor einer möglichen Versandung von Flächen wurde gewarnt und sogar eine Klimaänderung auf der Insel wurde von Pessimisten prophezeit. Man solle doch eher nur die alten Bewässerungsanlagen restaurieren.
Auch wirtschaftlich konnte man das Mahaweli-Ganga-Projekt von zwei Seiten betrachten:
Einerseits stachen die vielen schon genannten Vorteile, hierunter besonders die hinzugewonnenen Produktionsflächen, ins Auge, andererseits wurde kritisch bemerkt, daß die Auslandsverschuldung durch die immensen Ausgaben dramatisch ansteigen würde. Dies wiederum könnte einen erheblichen Preisanstieg nach sich ziehen, was gerade die ärmere Bevölkerung schwer treffen würde. Man befürchtete die Wiederherstellung von in den 70er Jahren weitgehend beseitigten Abhängigkeitsverhältnissen.
Doch bisher wird das Megaprojekt noch als beachtlicher Erfolg betrachtet, da ökologische Folgen bis jetzt weitgehend nicht eintraten und auch die wirtschaftlichen negativen Wirkungen bisher weitgehend ausblieben.
8. Weitere Formen der Diversifizierung
Die meisten Experten aus In- und Ausland zählen zu den wichtigsten Schritten bei der Diversifizierung auch die wachsende Viehhaltung. Sie spielt auf der ganzen Insel zwar eine immer größere Rolle. Die Kühe, Rinder und Ziegen werden heute jedoch noch vorwiegend zur Deckung des Eigenbedarfs und für die Müllvertilgung genutzt. Das ist speziell auch darauf zurückzuführen, daß auf Sri Lanka vor allem Hühnchen gegessen wird und ansonsten Fleisch eigentlich nicht zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Die Milcherzeugung und Schlachterei hat noch nicht die Ausmaße angenommen, wie man es sich wünscht. Inzwischen werden daher von der Regierung die Milchpreise staatlich garantiert. Die Kleinbauern und Plantagenbesitzer sollen dazu angeregt werden, ihre Palmenplantagen gleichzeitig als Weideland zu nutzen. Zudem sollen Tee- und Reisplantagen dezimiert werden und Flächen für die Einsaat von Futtergräsern und für Vieh weichen.
Neben der agrikulturellen "Reform" ist es langfristig ebenso wichtig, auch die Industrie zu fördern. Bis jetzt sind erst 14% aller Erwerbspersonen im industriellen Bereich tätig. Besonders die Verbrauchsgüterindustrie, also die Verarbeitung der im Land erzeugten Agrarprodukte, als auch die handwerklichen Kleinbetriebe (Anlage: Bild 10) werden durch Förderungsmaßnahmen und Entwicklungshilfen unterstützt.
Es wird aber auch versucht, Schwerindustrie, insbesondere eine Reifenfabrik, ein Düngemittelwerk und mehrere Zuckerraffinerien, zu erhalten und neu anzusiedeln. Wie ich dort gesehen habe, spielt besonders auch die Ziegelsteinproduktion eine bedeutsame Rolle. Denn sie werden zum Eigenbedarf oder in kleinen Fabriken für den Bau der Häuser aus Lehm hergestellt (Anlage: Bild 11).
Sri Lanka ist 1982/83 in den Ausnahmezustand versetzt worden.
Die Tatsache, daß die Tamilen ihre eigene Sprache sprechen, sich größtenteils zu einer anderen Religion bekennen und im Norden eine große Mehrheit der Bevölkerung bilden, führt neben anderen Hintergründen dazu, daß es sich ein Teil der Tamilen zum Ziel gesetzt hat, einen unabhängigen Tamilenstaat im Norden und Osten zu errichten. Dies versuchen sie vorwiegend mit Guerilla-Methoden zu erreichen, wodurch sich inzwischen große Teile Sri Lankas in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand befinden.
Dieser Konflikt stellt ein sehr schwerwiegendes Problem für die Entwicklung des Landes dar. Denn einerseits verschlingt der Krieg immense Geldsummen, andererseits besteht ein Ziel der Separatisten auf dem Weg zum eigenen Staat darin, die Wirtschaft Sri Lankas lahmzulegen. Da die Tamilen beispielsweise auch in der Hauptstadt Colombo (1 Millionen Einwohner) Anschläge verüben, wird der Tourismus stark beeinträchtigt. Zudem wird der Inselstaat auch für Handelsgesellschaften zum Risiko.
Ein Beispiel für die Dramatik der Situation ist z.B. ein Bombenanschlag letztes Jahr auf eine Gasleitung, die vom Flughafen Colombo quer durch die Stadt und noch weiter an der Küste verläuft. Ein Gelingen des Anschlags hätte vermutlich eine Großexplosion mit unabsehbaren Folgen bedeutet. Auch am letzten Wochenende wurden erst wieder in Colombo Polizisten von Tamilen mit Handgranaten angegriffen. Dabei starben 22 Menschen.
Das Tamilenproblem erschwert die Bewältigung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Waffenstillstände werden immer wieder gebrochen und eine endgültige Lösung des Konfliktes scheint weit entfernt.
Nicht nur Optimisten sagen dem unscheinbaren Land eine verheißungsvolle Zukunft als Wirtschaftswunder voraus. Auf das schon vorhandene, gute Verkehrsnetz kann weiter aufgebaut werden. Neben dem für ein Entwicklungsland erstaunlich dichtem und ausgezeichneten Straßenverkehrsnetz verfügt der Inselstaat über noch aus britischer Kolonialzeit stammende Eisenbahnverbindungen.
International ist die Insel schon länger eine Verkehrsdrehscheibe zwischen Europa/Afrika und dem Fernen Osten. Der internationale, aber eher kleine Flughafen wird regelmäßig von vielen Fluggesellschaften angeflogen. Und besonders der Welthafen in Colombo spielt für Sri Lanka eine große Rolle. Zum einen werden fast alle Handels- und Exportgüter hier verschifft, so daß die gesamte Wirtschaft von diesem Hafen abhängig ist.
Dies erklärt auch, daß nahezu alle großen, bedeutenden Verkehrswege in Colombo zusammenlaufen. Und zweitens wird dieser Welthafen immer wieder gerne bei der Durchfahrt der 19 km breiten Palkstraße, die Sri Lanka von Indien trennt, angelaufen, so daß auf diesem Wege auch oft Geld auf die Insel kommt.
So ist vermutlich auch die Vielzahl der Handelspartner zu erklären. Der wichtigste Handelspartner der Insel ist immer noch Großbritannien. Sri Lanka hat sich auch nach der Unabhängigkeit nicht gänzlich von seinen einstigen Kolonialherren getrennt. Nicht weit dahinter folgen Japan, die USA und die Bundesrepublik Deutschland. Diese drei Länder beziehen eine nicht zu unterschätzende Menge an Agrarprodukten aus Sri Lanka, wobei speziell der Tee eine ganz große Rolle spielt. Insgesamt wurde die Lage Sri Lankas noch durch den Bau des Suezkanals wesentlich begünstigt, so daß ein Frachter Sri Lanka vom Mittelmeer aus bequem erreichen kann.
11. Sri Lanka - ein beispielhaftes Entwicklungsland
Trotz vieler Hindernisse und den teilweise noch nicht zufriedenstellenden Resultaten der Bemühungen stellt Sri Lanka ein Vorbild für die meisten Entwicklungsländer dar. In letzter Zeit nennt man den Inselstaat oft hoffnungsvoll "auf dem Sprung in die Reihe der vier kleinen Tiger" Taiwan, Südkorea, Singapur und Hongkong, wobei Südkorea zurückfallen könnte.
Die Bevölkerung gibt sich weitgehend zufrieden, besonders deshalb, weil, wohl auch wegen des Kastenwesens, kaum einer in diesem Land hungern muß. Und dies obwohl das Bevölkerungswachstum in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen ist; dies beruht aber nicht, wie in fast allen anderen Ländern der Dritten Welt, auf einer hohen Geburtenrate, sondern auf der gestiegenen Lebenserwartung, die schon fast das Niveau der Industrienationen erreicht hat. Dies beweist, daß die medizinische Versorgung schon sehr fortschrittlich ist.
Die Srilankaner sind mit sich und ihren Erfolgen recht zufrieden. Man darf hoffen, daß sich "die beste Insel der Welt" (Marco Polo) weiterhin so gut und vielleicht sogar noch besser entwickeln wird und sie nach einer Lösung des Tamilenproblems auch bald wieder mehr Touristen anzieht.
3 Kopien von Fotos: S. 33, S. 70, S. 77 des HB Bildatlas Special "Sri Lanka - Malediven"
11 Fotos (aus Eigenproduktion, September 1996)
Proben verschiedener Teesorten