Keine Jagd auf Buckelwale - Stoppen Sie Japans Pläne
Betreff: Keine Jagd auf Buckelwale - Stoppen Sie Japans Pläne
Von: Dr. Ralf Sonntag, Internationaler Tierschutz-Fonds
Datum: Thu, 23 Jun 2005 12:55:49 -0700

Internationaler Tierschutz-Fonds 23. Juni 2005

Keine Jagd auf Buckelwale — 
Stoppen Sie Japans Pläne

 
 

Wale brauchen unsere Stimme

Lieber Tierfreund,

über zwei Stunden können die Lieder der Buckelwale erklingen – wundervolle, faszinierende Kompositionen in den Tiefen der Ozeane. Warum hört man ihre Gesänge immer seltener? Wir wollen, dass nachfolgende Generationen uns diese Fragen nicht stellen müssen. In den vergangenen Jahrzehnten hat der kommerzielle Walfang diese einzigartigen Wesen bereits fast ausgerottet. Deshalb sind sie seit 1966 unter Schutz gestellt.

Walforscher haben noch keine eindeutigen Erklärungen für die facettenreichen und außergewöhnlichen Walgesänge gefunden – doch eins ist klar: Unsere Aufgabe ist es, den Fortbestand der Meeressäuger und ihre Lebensräume zu schützen.

Japan hingegen ignoriert alle bisherigen Schutzbestimmungen für Wale und plant die Jagd unter dem Deckmantel der Wissenschaft weiterhin fortzusetzen. In diesem Jahr gehen sie sogar noch weiter und wollen die geschützten Buckelwale zum Abschuss freigeben. Diese Jagdpläne müssen mit allen Kräften verhindert werden.

Das Schicksal der Buckelwale steht auf dem Spiel

Das 1986 von der Internationalen Walfangkommission (IWC) beschlossene weltweite Verbot für kommerziellen Walfang ist auch heute noch gültig. Dennoch wurden seitdem unter Ausnutzung eines Schlupfloches über 25.000 Wale getötet, angeblich für wissenschaftliche Zwecke. Doch um neue Kenntnisse über Wale zu erlangen, müssen sie heutzutage nicht mehr sterben. Es gibt bereits erfolgreiche, alternative Methoden, um die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu erforschen, ohne sie zu stören oder gar zu töten.

Die IWC-Tagung in Südkorea ist in vollem Gange. Bislang konnten die Anstrengungen seitens Japan, das Walfangverbot aufzuheben, abgewehrt werden. Dennoch Japan will um jeden Preis die Jagdpläne auf Buckelwal durchdrücken. Derzeit versuchen sie massiv, zusätzliche Pro-Walfang-Nationen zur Stimmenabgabe für ihre Pläne zu bewegen.

Der japanischen Regierung ist diese Überzeugungsarbeit mehrere Millionen Yen wert. Sie setzen alles daran, um ihr Walfangprogramm durchzuboxen. Unsere finanziellen Mittel hingegen sind begrenzt. Mit Ihrer Unterstützung können wir es trotzdem schaffen, uns schützend vor die Wale zu stellen. Unser Ziel in diesen Tagen ist es, dafür zu sorgen, dass die Walfangkommission sich den Walfanggegner anschließt und sich verstärkt für den Schutz der Wale einsetzt.

Jede Stimme zählt für die Rettung der Wale - Weitersagen

Als Antwort auf Japans unglaubliche Vorhaben, Buckelwale in internationalen Gewässern zu schießen, ruft der IFAW zu einer weltweiten Online-Aktion auf: Sagen Sie NEIN zur Jagd auf Buckelwale. Geben Sie Ihre Stimme für die Wale. Hier klicken, um zur Wal-Aktionsseite zu gelangen. Unser Ziel ist es, mindestens 50.000 Unterschriften zu sammeln. Helfen Sie uns, den Protest weltweit ausweiten. Informieren Sie Freunde und Bekannte über unsere Online-Aktion. Jeder kann dazu beitragen, dass die Melodien der Buckelwale auch in Zukunft durch die Meere klingen. Weitersagen – hier klicken.

In den nächsten Tagen geht es bei der IWC um weitere kritische Abstimmungen. Noch besteht die Möglichkeit, die Buckelwale vor dem Abschuss zu bewahren. Die Zeit drängt und erfordert ein sofortiges Handeln.

Ein Team des IFAW ist bereits in Südkorea vor Ort. Sie setzten sich mit aller Macht dafür ein, dass anstehende Entscheidungen der IWC den notwendigen Schutz von Walen berücksichtigen und so unter anderem die Fangquoten nicht weiter erhöht werden. Für die Teilnahme an dieser wichtigen internationalen Konferenz fallen hohe Kosten an. Unterstützen Sie unser Team vor Ort. Stärken Sie unsere Arbeit für den Schutz der Wale. Hier klicken und direkt online spenden.

Mit einer breiten Öffentlichkeit, die sich gegen den Walfang ausspricht, haben wir eine Chance, die Bedrohungen für die Wale auf der diesjährigen IWC abzuwenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ralf Sonntag
Büroleiter, IFAW-Deutschland

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