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Lieber Tierfreund,
über zwei Stunden können die Lieder der
Buckelwale erklingen – wundervolle, faszinierende Kompositionen in den
Tiefen der Ozeane. Warum hört man ihre Gesänge immer
seltener? Wir wollen, dass nachfolgende Generationen uns diese Fragen
nicht stellen müssen. In den vergangenen Jahrzehnten hat der
kommerzielle Walfang diese einzigartigen Wesen bereits fast
ausgerottet. Deshalb sind sie seit 1966 unter Schutz gestellt.
Walforscher haben noch keine eindeutigen
Erklärungen für die facettenreichen und
außergewöhnlichen Walgesänge gefunden – doch
eins ist klar: Unsere Aufgabe ist es, den Fortbestand der
Meeressäuger und ihre Lebensräume zu schützen.
Japan hingegen ignoriert alle bisherigen
Schutzbestimmungen für Wale und plant die Jagd unter dem
Deckmantel der Wissenschaft weiterhin fortzusetzen. In diesem Jahr
gehen sie sogar noch weiter und wollen die geschützten Buckelwale
zum Abschuss freigeben. Diese Jagdpläne müssen mit allen
Kräften verhindert werden.
Das Schicksal der Buckelwale steht auf dem
Spiel
Das 1986 von der Internationalen Walfangkommission (IWC)
beschlossene weltweite Verbot für kommerziellen Walfang ist auch
heute noch gültig. Dennoch wurden seitdem unter Ausnutzung eines
Schlupfloches über 25.000 Wale getötet, angeblich für
wissenschaftliche Zwecke. Doch um neue Kenntnisse über Wale zu
erlangen, müssen sie heutzutage nicht mehr sterben. Es gibt
bereits erfolgreiche, alternative Methoden, um die Tiere in ihrem
natürlichen Lebensraum zu erforschen, ohne sie zu stören oder
gar zu töten.
Die IWC-Tagung in Südkorea ist in vollem Gange.
Bislang konnten die Anstrengungen seitens Japan, das Walfangverbot
aufzuheben, abgewehrt werden. Dennoch Japan will um jeden Preis die
Jagdpläne auf Buckelwal durchdrücken. Derzeit versuchen sie
massiv, zusätzliche Pro-Walfang-Nationen zur Stimmenabgabe
für ihre Pläne zu bewegen.
Der japanischen Regierung ist diese
Überzeugungsarbeit mehrere Millionen Yen wert. Sie setzen alles
daran, um ihr Walfangprogramm durchzuboxen. Unsere finanziellen Mittel
hingegen sind begrenzt. Mit Ihrer Unterstützung können wir
es trotzdem schaffen, uns schützend vor die Wale zu stellen. Unser
Ziel in diesen Tagen ist es, dafür zu sorgen, dass die
Walfangkommission sich den Walfanggegner anschließt und sich
verstärkt für den Schutz der Wale einsetzt.
Jede Stimme zählt für die
Rettung der Wale - Weitersagen
Als Antwort auf Japans unglaubliche Vorhaben, Buckelwale
in internationalen Gewässern zu schießen, ruft der IFAW zu
einer weltweiten Online-Aktion auf: Sagen Sie NEIN zur Jagd auf
Buckelwale. Geben Sie Ihre Stimme für die Wale. Hier klicken, um zur Wal-Aktionsseite zu gelangen.
Unser Ziel ist es, mindestens 50.000 Unterschriften zu sammeln. Helfen Sie uns, den Protest weltweit ausweiten.
Informieren Sie Freunde und Bekannte über unsere Online-Aktion.
Jeder kann dazu beitragen, dass die Melodien der Buckelwale auch in
Zukunft durch die Meere klingen. Weitersagen – hier klicken.
In den nächsten Tagen geht es bei der IWC um
weitere kritische Abstimmungen. Noch besteht die Möglichkeit, die
Buckelwale vor dem Abschuss zu bewahren. Die Zeit drängt und
erfordert ein sofortiges Handeln.
Ein Team des IFAW ist bereits in Südkorea vor Ort.
Sie setzten sich mit aller Macht dafür ein, dass anstehende
Entscheidungen der IWC den notwendigen Schutz von Walen
berücksichtigen und so unter anderem die Fangquoten nicht weiter
erhöht werden. Für die Teilnahme an dieser wichtigen
internationalen Konferenz fallen hohe Kosten an. Unterstützen Sie
unser Team vor Ort. Stärken Sie unsere Arbeit für den Schutz
der Wale. Hier klicken und direkt online spenden.
Mit einer breiten Öffentlichkeit, die sich gegen
den Walfang ausspricht, haben wir eine Chance, die Bedrohungen für
die Wale auf der diesjährigen IWC abzuwenden.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ralf Sonntag
Büroleiter, IFAW-Deutschland
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