|
Worum geht es in dieser Auktion? Sie bieten auf ein zertrümmertes Handy der Marke Siemens. Bis zum Zeitpunkt der Zerstörung funktionierte das Handy einwandfrei.
Warum? Mit
dieser Auktion möchten wir auf die gesundheitlichen Risiken von Handys
und der entsprechenden Mobilfunkantennen aufmerksam machen.
Elektrosmog. Jede hat davon gehört, aber man lebt eben damit, so
schlimm wird’s ja nicht sein. Stimmts? Das dachte ich auch, bis der
Vermieter der Büroräume unserer eBay-Verkaufsagentur uns per
Rundschreiben darüber informierte, dass eine Mobilfunksendeanlage auf
das Dach des Hauses montiert werden soll. Es wurde eine
Bürgerinitiative gegründet, um die Errichtung und Betrieb der Anlage zu
verhindern, ein Fachanwalt wurde eingeschaltet, um die Möglichkeiten
den Aufbau zu verhindern zu prüfen. Aus rechtlicher Sicht ist die
Situation schwierig, da die meisten Gerichte sich auf die Einhaltung
der geltenden Grenzwerte berufen. Da liegt das Problem! Die in
Deutschland geltenden Grenzwerte sind viel zu hoch (10.000.000 µW/m²
für UMTS), wobei Mobilfunk auch mit 0,001 µW/qm funktioniert! In
Deutschland werden die höchsten Werte in Europa geduldet, andere Länder
haben wesentlich kleinere Grenzwerte, bis hin zu nur 1 µW/qm!
Die
Auswirkungen sind höchstumstritten, aber immer mehr Studien belegen
gesundheitliche Gefahren. Die Stadtrat von Naila fordert Land, Bund und
EU zu massiver Grenzwertsenkung auf (siehe Petition hier)
Das fordern wir auch! Mit dem Handy zu telefonieren ist natürlich sehr
bequem, aber über die Risiken wird nirgends informiert, niemand weiß
Bescheid. Nur wer sich selbst informiert (z.B. beim Informationszentrum
gegen Mobilfunk - die Homepage finden Sie bei Google)
bekommt einen Schreck!
Meine Bitte an Sie, lieber eBay’ler:
Suchen Sie sich bei Google die Internet-Adresse des
"Informationszentrum gegen Mobilfunk" (IZGMF) oder des ElektroSMOGNews
aus und lesen Sie einige Artikel zum Thema. Das
Problem geht uns allen was an - früher hieß es, dass Rauchen
ungefährlich ist. Erst als es überhaupt keinen Zweifel mehr gab, wurde
Rauchen offiziell für gesundheitsschädlich deklariert. Beim
Mobiltelefonieren sieht es momentan genauso aus. Informieren Sie sich bevor es zu spät ist!
Darum
will ich mein Handy nicht mehr! Erst wenn die Grenzwerte um das
Millionfache(!) gesenkt werden. Für das UMTS-Netz werden immer mehr
Sendeanlagen in Betrieb genommen: müssen wir wirklich Videos per Handy
schauen? UMTS ist m.E. überflüssig. Die Sendeleistung aller vorhandenen
Antennen muss reduziert werden. Ich kann es nur immer wieder
wiederholen: Informieren Sie sich, schützen Sie sich selbst, Ihre Kinder und Ihre Umwelt. Verzichten Sie so viel wie möglich auf Handygespräche.
Ich
bin nicht grundsätzlich gegen Mobilfunk, aber die Strahlung der Handys
und der Antennen MUSS um ein vielfaches reduziert werden. Hier einige
Zitate, die ich auf der Homepage des Geopathologen Klaus Linka gefunden
habe:
"Jeder
Vierte hat ein geschädigtes Immun-, Nerven- oder Hormonsystem. Jeder
Dritte ist Allergiker. Wir haben den Punkt erreicht, der keine
zusätzlichen Belastungen mehr verträgt." DGUHT, Deutsche Gesellschaft für Umwelt und Humantoxikologie (1994)
"Wo man Dauerbelastungen durch elektromagnetische Felder herabsetzen kann, da sollte man es tun." Bundesamt für Strahlenschutz BfS (1996)
"Wir
stellen uns auf Schadenersatzansprüche ein. Sollte die Gefahr durch
elektromagnetische Mobilfunkstrahlung nachgewiesen werden, dann wäre
dies das größte Schadenspotential, welches die Versicherungswirtschaft
jemals zu bewältigen hatte." Julius von Rotenhahn, Frankona-Versicherung (1994)
"Ich will die D-Netz-Sender wieder loswerden. Meine Gesundheit wird geschädigt." Peter
Hintze, CDU-Generalsekretär, zu der Mobilfunkanlage über seinem Büro
auf dem Dach des Konrad-Adenauer-Hauses in Bonn (1994)
"Periodisch
gepulste Mikrowellen verändern die menschlichen Gehirnströme. Das ist
im EEG bei Strahlungsstärken von 1000 µW/m² nachweisbar." Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizin-Physiker, Universität Lübeck (1994)
"Die
Grenzwerte in Deutschland sind reichlich hoch. In Russland werden in
der Medizin gepulste Mikrowellen zu Therapiezwecken eingesetzt, die
nachweislich wirken; diese liegen beim 10.000stel der deutschen
Grenzwerte." Prof. Dr.-Ing. Günter Käs, Bundeswehr-Universität Neubiberg (1997)
"Keine
Normungsbehörde hat Grenzwerte mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen
gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem möglichen Krebsrisiko, zu
schützen." Weltgesundheitsorganisation WHO zum Thema Verordnung zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern (Oktober 1999)
"Keine
Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, das bei Versuchstieren
Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die
Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon
nicht auftreten." Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärtzliche Hochschule Hannover zur Repacholi-Studie in der 'Süddeutschen Zeitung' (Mai 1997)
"Die
deutschen Grenzwerte sind zu hoch! Wir haben Hühnereier in einem
Brutschrank mit Mikrowellen der Stärke unterhalb unserer aktuellen
Grenzwerte bestrahlt und damit ausnahmslos jedes Embryo getötet! Kein
einziges Küken ist geschlüpft, keines hat die Strahlen überlebt. Aus
der Kontrollgruppe, die nicht bestrahlt wurde, schlüpften ausnahmslos
gesunde Tiere." Prof. Dr. Dr. Andras Varga, Hygiene-Institut der Universität Heidelberg (1991)
"Die Grenzwerte müssen um das 10.000fache gesenkt werden." BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz (August 2001)
"Vorsorge
bedeutet nicht den Ausschluss von Risiken. Man muss die Grenzwerte so
niedrig ansetzen, dass sich die Technik gerade noch realisieren lässt
und zugleich ein Höchstmaß an biologischem Schutz gewährleistet ist." Prof.
Dr. Heyo Eckel, Vorsitzender des Ausschuss Umwelt und Gesundheit der
Bundesärztekammer, in der 'Ärztezeitung' (4. Oktober 2000)
"Jede
Schule in Großbritanien erhielt von der Regierung die schriftliche
Empfehlung, sich mit dem verantwortlichen Betreiber in Verbindung
setzen, um sicherzustellen, dass die Hauptstrahlrichtung der Antennen
einer Mobilfunk-Basisstation nicht auf das Schulgebäude fällt." The Times, London (27. Juli 2000)
"Schon
ein 2-minütiges Handy-Gespäch stresst den Hörnerv stark. Es dauert 8
Minuten, bis der Hörnerv die Ausgangspotentiale vor dem Gespräch wieder
erreicht hat." Prof. Dr. Vittorio Colletti, Dir. der HNO-Klinik, Verona:
"Es
besteht ein 4-fach höheres Risiko durch den Gebrauch eines Handy's
einen Augentumor zu bekommen. Die Erkrankung wird aber erst 10 Jahre
später sichtbar." Prof. Dr. Jöckel, Universität Essen
"Zur
Unterstützung der Tatsache gesundheitsschädlicher Auswirkungen von
Mikrowellen, wie sie heute beim Mobilfunk benutzt werden, sollten wir
uns an folgendes erinnern: Während des 'kalten Krieges' war die
Mikrowellenbestrahlung der westlichen Botschaften, die durch die
Sowjetunion mit der erklärten Absicht durchgeführt wurde,
Gesundheitsschäden zu verursachen, erfolgreich. Die Mikrowellenstärken
lagen dabei zwischen der eines Handys und einer Basisstation." Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik, University of Warwick (2001)
Wer
die Auktion gewinnt, kann sicher sein, dass er oder sie mit diesem
Handy nicht telefonieren kann - somit sind schädliche Nebenwirkungen
ausgeschlossen! Der Erlös dieser Auktion hilft uns, die Anwaltskosten
für diesen Kampf zu bezahlen. Als zusätzlicher Anreiz, viel zu bieten
übernehmen wir sogar die Versandkosten!
Auch wenn Sie nicht mitbieten ;-) schicken Sie den Link zu dieser Auktion bitte an Ihren Freunden und Bekannten weiter:
Nur wenn die Problematik von der breiten Masse erkannt wird und immer
mehr Leute protestieren werden die Stimmen gehört. Erst dann besteht
die Chance, dass die Politik auf die Menschen und nicht auf die
Industrie hört! Wir werden alle für Dumm verkauft.
Und nun zum Schluss, eine Bitte noch: schicken Sie eine Protest-Mail an allen Bundestagsfraktionen, an das Umweltministerium und an das Bundesamt für Strahlenschutz. Adressen und Details finden Sie hier! (Dieser Link führt zu einem Word-Dokument und dürfte somit den eBay-Richtlinien für Links entsprechen)
|