| Kofferfische (Ostraciontidae) sind durch einen Panzer aus verwachsenen, sechseckigen Knochenplatten geschützt. Sogar der Kiemendeckel ist starr mit diesem Panzer verschmolzen. Nur ein kleines Ausatemloch ist geblieben. Bei anderen Fischen bewegt sich der Kiemendeckel und pumpt dabei Wasser zum Atmen an den Kiemen entlang. Der verwachsene Kiemendeckel der Kofferfische kann diese Aufgabe natürlich nicht mehr erfüllen. Kofferfische können das Wasser nur noch "schlucken" - sie bewegen beim Ein- und Ausatmen den Mundboden. Dabei wird Wasser an den Kiemen vorbei gepumpt. | |
| Langhorn-Kofferfisch | |
| Lactoria cornuta |
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Der Knochenpanzer ist nicht der einzige Schutz !! Koffer- und Kugelfische sind extrem giftig. Ihre Organe speichern hochwirksame Gifte wie z.B. das Tetrodotoxin (das sogenannte "Kugelfisch-Gift"). In ausreichender Menge kann es sogar beim Menschen zum Tode führen. Kofferfische sondern ihr Gift sogar als giftigen Schleim über die Haut ab. |
| In Japan sind Kugelfische eine ausgesprochene
Spezialität. Werden die besonders giftigen Organe von einem Spezialisten
entfernt, kann man das Fleisch - mehr oder weniger bedenkenlos - essen.
Ein leichtes Kribbeln auf dem Gaumen ist Kennzeichnen dieser Köstlichkeit,
zurückzuführen auf leichte Vergiftungserscheinungen.
Ob das Gift den Fisch tatsächlich vor Feinden schützt oder aber nur den Eiern mitgegeben wird, um Eiräuber abzuschrecken, ist noch nicht geklärt. |
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| Igelfische (Diodontidae)
sind dagegen nicht immer giftig - sie schützt aber ein abschreckendes
Stachelkleid!!
Bei Gefahr schlucken sie blitzschnell große Mengen Wasser. Der dann prallgefüllte Magen |
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| STOPPT den Souvenirhandel mit exotischen Meerestieren - zu wichtig ist die Mehrzahl dieser Andenken für die Lebensgemeinschaft Riff | ||
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Getrocknete Igelfische an
einem Andenkenstand
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| bläht den Fisch auf und richtet die Stacheln wie bei einem Igel auf. Aufgeblasen mit Luft und in der Sonne getrocknet werden Igelfische als Souvenir an Touristen verkauft- ein Geschäft, das ganze Riffe entvölkern kann. Für die Fischer sind diese Einkünfte oft ein Vielfaches ihres normalen Verdienstes, so daß die Verantwortung bei dem Touristen zu suchen ist, der den getrockneten Kadaver als Andenken kauft. | ||